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Kritik
zur großartigen Eröffnung am 17.6.2011 aus L'Arena |


Triumphale
Eröffnung des Opernfestivals mit "La Traviata" von
Giuseppe Verdi, ausverkaufte Arena auch am nächsten
Abend bei der ersten "Aida" der Saison.
Zum
Auftakt der Festspiele in der Arena von Verona feierte
Verdis Meisterwerk "La Traviata" grandiosen Erfolg.
Die tragische Geschichte um Violetta Valery wurde
von Hugo de Ana, der schon seit über zehn Jahren
Operninszenierungen voller Intelligenz und Kreativität
für die Arena liefert, effektvoll in Szene gesetzt.
Riesige bewegliche Bilderrahmen auf der Bühne und
elegante Kostüme schufen eine glamouröse Atmosphäre.
Großartige Interpreten, allen voran die junge albanische
Sopranistin Ermonela Jaho in der Titelrolle, bescherten
dem Publikum ein Opernerlebnis der Extraklasse.
Als Ehrengast verfolgte auch Staatspräsident Giorgio
Napolitano mit seiner Ehefrau die Eröffnung der
diesjährigen Opernfestivals.


Nur
einen Tag später erlebte die Arena eine weitere,
sensationelle Aufführung: "Aida" von Giuseppe Verdi
stand auf dem Programm. Immer noch enthusiastisch
findet Dirigent Daniel Oren, der bereits seit rekordverdächtigen
27 Jahre den Taktstock in Verona schwingt, dennoch
immer neue Nuancen in Verdis Partitur und begeisterte
mit seiner sensiblen Version der "Aida" das Publikum.
Einzig das Wetter störte die Vorstellung, die wegen
Regens zweimal unterbrochen werden musste, was die
gute Stimmung aber nicht beeinträchtigte, es war
schließlich warm.


Übersetzter Auszug aus der Tageszeitung L'Arena
aus Verona vom 19..6.2011, Bildmaterial mit freundlicher
Genehmigung der L'Arena.
